Organisationale Burnout-Prävention in Zeiten der Digitalen Transformation

Organisationale Burnout-Prävention in Zeiten der Digitalen Transformation

Mein letzter Beitrag, “Burnout, New Work und der ganze Rest“ hat einige spannende Reaktionen ausgelöst. Einerseits viele positive Reaktionen, wenn man mit Blick auf die Thematik von positiven Reaktionen sprechen kann. Meine Zustandsbeschreibung zur Lebensrealität von Menschen und insbesondere – subjektiv gefärbt – Familien in Zeiten der digitalen Transformation, in Zeiten eines negativ verstandenen „New Work“ mit ständiger Erreichbarkeit, Flexibilisierung, zunehmenden Druck und Kontrollwahn, zunehmender Absicherung von Seiten der Führungskräfte stieß auf offene Ohren. Aber – und das ist die kritische Seite – es war eine reine Zustandsbeschreibung. Wenig sinnvolle Tipps und Möglichkeiten, wie denn jetzt auf die uns zunehmend betreffenden Herausforderungen reagiert werden kann, welche Optionen es gibt und wie Auswege aussehen können. Das will ich hiermit – vor allem bezogen auf organisationale Möglichkeiten der Burnout-Prävention – nachholen. Oder als den Beitrag leitende Fragestellung formuliert: Weiterlesen →

Social Innovation Night Freiburg Vol. III am 09.11.2017

Social Innovation Night

Hat sich die Social Innovation Night mit dem dritten Durchgang etabliert?

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber es ist auch nicht so wichtig. Wichtiger ist, dass die Idee eines offenen Abends mit der Vorstellung unterschiedlichster Projekt und Ideen aus dem Feld der Sozialwirtschaft grundsätzlich auf Resonanz stößt. Und vor allem Spaß macht!

Damit freue ich mich, Euch die SpeakerInnen der dritten Ausgabe der Social Innovation Night – am 09.11.2017 im Grünhof in Freiburg – präsentieren zu können. Weiterlesen →

Burnout, New Work und der ganze Rest

Burnout

05.30 Uhr – der Wecker klingelt, ich quäle mich aus dem Bett. Duschen, 15 Min., Meditation, macht man ja so, 10 Min. Kaffee rauslassen und reinschütten. Morningroutine. 06.10 Uhr: K1 und K2 wecken: Stresspegel steigt, hoch, ziemlich. 06.30 Uhr: Alle sitzen am Frühstückstisch, Schokomüsli, schlechtes Gewissen. 06.50 Uhr, K1 zum Bahnhof bringen. Das vorherige Anziehen und die damit einhergehenden Diskussionen spare ich hier mal aus. 07.05 Uhr: Selbst zum Bahnhof fahren. 07.15 Uhr: erst Bus, dann Zug, der wieder einmal 20 Min zu spät kommt, Wir bitten dies zu entschuldigen! Ankommen in Freiburg: 08.15 Uhr! Zur Arbeitsstelle laufen: 10 Min, mind. 08.30 Uhr: Arbeit beginnt. Den Inhalt lass ich mal aus. 17 Uhr, zurück zum Bahnhof, Zug bekommen. Voll, stehen. 18 Uhr zu Hause, Geschrei, Essen, Einkaufen war noch keiner. Die Chefin muss arbeiten, Kinder mit Behinderung, mit allem, was dazu gehört, Nachtschicht! Küche sauber, vorlesen, Ruhe, die Waschmaschine piepst gleichzeitig mit der Spülmaschine, ausräumen, Moderation vorbereiten, Keynote, Lehrauftrag, Blog, nebenbei, macht Spaß, Zugticket buchen. 22.30 Uhr, Prepare for tomorrow sagt meine To-do-App! Ich geh noch eine rauchen. Schlafen, irgendwie, Kerstin nicht. Der Gedanke daran, die Kids seit einer Woche nicht mehr gebadet zu haben, beruhigt irgendwie. Morgen. Alltag! Bis ein Kind kotzt. Ich geh schaukeln, ich hau ab, bin doch nicht eure Putzfrau! Weiterlesen →

Zwischenruf: Das New Work Dilemma!

New Work Dilemma

Diese ganze New Work Kiste – etwas abfällig formuliert – hat ein Problem. Einerseits gibt es viele großartige Initiativen dazu, viel Content im Netz, viele gute Ideen und Konzepte. Andererseits – gerade mit Blick auf “meine” Branche, die Sozialwirtschaft – zeigen sich enorme Umsetzungsprobleme. Umsetzungsprobleme, die sich darin äußern, dass sich die Arbeit, die Arbeitsgestaltung in den Organisationen selbst kaum verändert. Das “New Work Dilemma”!

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Digital Leadership in Organisationen der Sozialwirtschaft

Digital Leadership

Braucht es Digital Leadership in Organisationen der Sozialwirtschaft? Das ist die den Beitrag leitende Fragestellung.

Grundsätzlich ließe sich einwenden, dass jetzt versucht wird, jede digitalen Sau auch in Strukturen, Anforderungen und Bedürfnisse von Organisationen der Sozialwirtschaft zu pressen. Das will ich jedoch keinesfalls. Mir geht es mit diesen, zumindest bezogen auf den Kontext der Sozialwirtschaft “neuen” Ansatz darum, die Möglichkeiten und Grenzen eines „Digital Leadership“ zumindest zu skizzieren.

Dazu bedarf es einführend einer kurzen Darlegung, was unter dem Ansatz des Digital Leadership zu verstehen ist. Daran anschließend erfolgt eine Übertragung der Bereiche oder Grundelemente des Konzepts auf die Sozialwirtschaft mit einer anschließenden kritischen Beurteilung im Fazit:

Macht das Sinn?  Weiterlesen →

Agile Strategieentwicklung für soziale Organisationen Teil II

Strategieentwicklung

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, einen CDO einzustellen? Das ist ein Chief Digital Officer, der – so können Sie dies hier nachlesen – für die Strategieentwicklung und Strategieumsetzung der Digitalstrategie in Ihrer Organisation verantwortlich ist. Ja, so steht es da: Der CDO ist für die Erarbeitung und Umsetzung der Digitalstrategie zuständig. Damit – das ist praktisch – hätten Sie sogar jemand, der verantwortlich ist! Besser: schuldig, wenn es mal nicht so laufen sollte!

Falls Sie sich aber noch nicht sicher sind, ob Sie wirklich einen CDO brauchen, können Sie einmal einen Blick in Teil I meiner Serie zur Entwicklung einer Digitalstrategie für soziale Organisationen werfen. Darin erläutere ich, dass es gar nicht einfach ist, zu definieren, was überhaupt unter einer Unternehmensstrategie zu verstehen ist und was nicht. Darin erläutere ich auch, warum Strategieformulierungen oftmals so leer klingen. Daran ändert auch der CDO nichts, womit Sie diesen also nicht brauchen.

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Zwischen Innovation und Wertschöpfung: Prozesse in Organisationen der Sozialwirtschaft!

Prozesse

Der Soziale Wandel in Kombination mit spezifischen aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für Organisationen der Sozialwirtschaft zwingt Organisationen der Sozialwirtschaft zu permanenter Veränderung. Das ist nicht besonders neu. Das ist sogar vielmehr völlig normal in sich verändernden sozialen Systemen, die nicht – wie bspw. Maschinen – starr und immer gleich funktionieren. Weiterlesen →