Gefühllos durch den Arbeitstag

“Emotion ist also Schwäche? Nur, wenn man sich ihr völlig ergibt und sie einen handlungsunfähig macht. Ansonsten ist sie ein Signalgeber, ein Kompass und weist darauf hin, wenn etwas nicht stimmt oder bestimmte Punkte in einem selbst getriggert werden. Zum Beispiel eigene Wertvorstellungen.”

Toller Beitrag zur Frage, ob Emotionen etwas in der Arbeitswelt verloren haben!

2 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Lieber Hendrik, ein schönes Thema. Wie bitte sollte ich denn meine Arbeit in der Sozialpsychiatrie gut machen, ohne Emotionen? Spannend ist nur, dass Emotionen in meinen Arbeitsprozessen gerne “genommen” werden, es aber schwieriger wird, wenn man emotional für sein Profi-Sein und dazugehörige Wertvorstellungen eintritt. Dann wird es tricky und kosten möglicherweise einige Supervisions-, eigene Coaching oder gar Therapiestunden. Hochleitungsteams werden da manchmal als “Emos” betitelt…

    • Lieber Torsten, danke für Dein Feedback.

      Ja, ich sehe das auch als wichtiges Thema, gerade in den Berufen der Sozialen Arbeit (erinnere mich gut an einige Emotionen in der Arbeit mit den Jungs damals in der stat. Jugendhilfe…).

      Organisatorisch jedoch sind Emotionen dann eher wieder ein Thema – wie du so schön schreibst – für die Supervision 😉

      Einen guten Tag Dir!

      Hendrik

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