User Experience in der Sozialen Arbeit

User Experience

User Experience? In der Sozialwirtschaft? Jetzt wird es aber ein wenig bunt, oder?

Immerhin arbeiten wir mit sozial benachteiligten Menschen, mit Kindern und Jugendlichen, mit alten Menschen, oftmals mit einem Unterstützungsbedarf in irgendeiner Hinsicht! Da sind diese denglischen Begriffe zumindest etwas Fehl am Platz, oder? Noch nicht einmal die Begrifflichkeiten sind klar, wenn wir über die Menschen sprechen: Nutzerinnen (mit Stern, ohne, großem I oder kleinem oder oder, andere Debatte), Klientinnen, Kund*innen… Und User kommt in der Sozialen Arbeit maximal in der Drogenhilfe zum Tragen! Da sollen wir über User Experience nachdenken???

Ich meine hier jedoch tatsächlich die User Experience, die sich als Nutzererfahrung, besser Nutzererlebnis oder Nutzungserlebnis – es wird auch häufig vom Anwendererlebnis gesprochen – definieren lässt.

User Experience, oder kurz: UX umschreibt damit alle Aspekte der Erfahrungen eines Nutzers bei der Interaktion mit einem Produkt, einer Dienstleistung, einer Umgebung oder Einrichtung und Organisation. Weiterlesen →

Rezension: 77 Tools für Design Thinker

77 Tools für Design ThinkerMeine neue Rezension ist online, diesmal zum Buch „77 Tools für Design Thinker“ von Ingrid Gerstbach!

Kurz: Das Buch „77 Tools für Design Thinker: Insider-Tipps aus der Design-Thinking-Praxis“ zeigt erprobte Tools, Techniken und Methoden für die Arbeit im Design-Thinking-Prozess. Das Buch legt für jeden Schritt im Design-Thinking Prozess dar, wann welche Verfahren, Methoden, Fragestellungen etc. sinnvoll eingesetzt werden können. Die beschriebenen Verfahren werden mithilfe von strukturierten Anleitungen aufbereitet.

Die vollständige Rezension finden Sie auf Socialnet! 

Und hier können Sie das Buch käuflich erwerben! *

Zurück in die Zukunft! Oder: New Work Sozial!

New Work Sozial

Christian Müller aka „sozial-pr“ ruft auf zur Blogparade New Work Sozial. Logisch, da bin ich dabei und hier ist mein Beitrag dazu. Allerdings hab ich mich recht schwer getan: So befasse ich mich seit mehreren Jahren mit der Frage, wie sich Organisationen der Sozialwirtschaft verändern müssen, um die Anforderungen gesellschaftlicher Transformation bewältigen zu können.

Wie müssen Organisationen der Sozialwirtschaft gestaltet sein, welche Organisationseentwicklungsmöglichkeiten bestehen auch in den oftmals anzutreffenden, eher traditionellen, hierarchischen Organisationsformen sozialer Arbeit? Wie werden die Menschen – Führungskräfte, Mitarbeitende ebenso wie die Nutzer*innen Sozialer Arbeit – wieder zum Mittelpunkt Sozialer Arbeit (im Gegensatz zum Mittel, Punkt)?

Dazu finden Sie hier im Blog viele Beiträge aus unterschiedlichen organisationalen Perspektiven. Ich habe ich mein übergreifendes Verständnis von „New Social Work“ bereits dargelegt. 

Was also schreiben?  Weiterlesen →

In your face, Fachkräftemangel! Oder: Active Sourcing in der Sozialwirtschaft

Fachkräftemangel

Leergefegt? Kennen Sie? Vielleicht vom Arbeitsmarkt? Ja, die Sozial- und Gesundheitswirtschaft hat ein ernsthaftes Problem mit dem Fachkräftemangel. Diese Erkenntnis ist nicht neu!

Der Fachkräftemangel in der Sozial- und Gesundheitswirtschaft hängt mit verschiedenen Faktoren zusammen, die auch begrenzt spannend, da einfach zu skizzieren sind: angefangen von der Bezahlung über gesetzlich zugesicherte Leistungen wie das Recht auf einen Kita-Platz oder bis hin zu veränderten Bedingungen im Sozial- und Gesundheitswesen, bspw. aufgrund des demographischen Wandels, lassen sich verschiedene Punkte finden, die eine Begründung liefern, warum wir mit Blick auf die Anzahl qualifizierter Fachkräfte ein echtes Problem haben. Die regionalen Unterschiede (Stadt-Land) sind darüber hinaus problematisch.

Aber wie sich die Probleme lösen lassen, steht in den Sternen, da viele der Rahmenbedingungen nicht einfach zu beeinflussen sind.

Hier will ich einen Ansatz vorstellen, der zumindest die Möglichkeit eines Auswegs skizziert: Active Sourcing!  Weiterlesen →

Vor New Pay in der Sozialwirtschaft kommt New Anerkennung! Ein paar Gedanken…

New Pay

Der folgende Beitrag bezieht sich auf die Blogparade New Pay, die von Nadine Nobile, Stefanie Hornung und Sven Franke initiiert wurde.

Die Drei stellen verschiedene, mehr als spannende Fragen, die sich um das Thema Gehalt, Geld, Bezahlung, Anreize und vieles mehr in einer neuen Arbeitswelt drehen. Ich habe lange überlegt, wie ich die Fragestellungen im Kontext der Sozialwirtschaft aufgreifen kann, habe dazu bereits einen Beitrag geschrieben und lieber nicht veröffentlicht und will jetzt hiermit versuchen, zumindest einige Gedankengänge aus der Perspektive der Sozialwirtschaft mit einzubringen.

Warum aber fällt es mir so schwer, das Thema New Pay in Bezug auf die Sozialwirtschaft zu bearbeiten?  Weiterlesen →

Stadtteilzentren als Innovationslabore der Digitalen Transformation

Stadtteilzentren als Innovationslabore

Im vorliegenden Beitrag will ich meinen Gedanken aufgreifen, den ich als Vision bei meinem Vortrag zur Jahrestagung Stadtteilarbeit formuliert habe. Ich habe dort gesagt, dass sich Stadtteilzentren als Innovationslabore für die Soziale Arbeit definieren sollten. Ich habe das natürlich etwas ausgeführt, jedoch weniger differenziert, als es hier möglich ist. Und der Gedanke lässt mich noch nicht so richtig los.  Weiterlesen →

Organisationale Burnout-Prävention in Zeiten der Digitalen Transformation

Organisationale Burnout-Prävention in Zeiten der Digitalen Transformation

Mein letzter Beitrag, „Burnout, New Work und der ganze Rest“ hat einige spannende Reaktionen ausgelöst. Einerseits viele positive Reaktionen, wenn man mit Blick auf die Thematik von positiven Reaktionen sprechen kann. Meine Zustandsbeschreibung zur Lebensrealität von Menschen und insbesondere – subjektiv gefärbt – Familien in Zeiten der digitalen Transformation, in Zeiten eines negativ verstandenen „New Work“ mit ständiger Erreichbarkeit, Flexibilisierung, zunehmenden Druck und Kontrollwahn, zunehmender Absicherung von Seiten der Führungskräfte stieß auf offene Ohren. Aber – und das ist die kritische Seite – es war eine reine Zustandsbeschreibung. Wenig sinnvolle Tipps und Möglichkeiten, wie denn jetzt auf die uns zunehmend betreffenden Herausforderungen reagiert werden kann, welche Optionen es gibt und wie Auswege aussehen können. Das will ich hiermit – vor allem bezogen auf organisationale Möglichkeiten der Burnout-Prävention – nachholen. Oder als den Beitrag leitende Fragestellung formuliert: Weiterlesen →

Social Innovation Night Freiburg Vol. III am 09.11.2017

Social Innovation Night

Hat sich die Social Innovation Night mit dem dritten Durchgang etabliert?

Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, aber es ist auch nicht so wichtig. Wichtiger ist, dass die Idee eines offenen Abends mit der Vorstellung unterschiedlichster Projekt und Ideen aus dem Feld der Sozialwirtschaft grundsätzlich auf Resonanz stößt. Und vor allem Spaß macht!

Damit freue ich mich, Euch die SpeakerInnen der dritten Ausgabe der Social Innovation Night – am 09.11.2017 im Grünhof in Freiburg – präsentieren zu können. Weiterlesen →

Reset – IdeeQuadrat 2018

Reset

Reset, so lautet nicht nur der Titel des vorliegenden Beitrags, sondern auch der Titel der aktuellen Brand Eins: Reset, Neubeginn.

STRG + Alt + Entf?

Diese Tastenkombination kommt Ihnen sicherlich bekannt vor? Sie ist bewusst gewählt, da ein Reset nicht mal eben so, nur durch eine Taste, sondern durch die Kombination von Tasten ausgelöst werden muss: Man muss sich bewusst darüber sein, was man tut.

Mit diesem Beitrag will ich IdeeQuadrat “resetten”, neu justieren, in einen Anfangszustand zu Beginn des Jahres 2018 bringen. Wohin geht es in diesem neuen Jahr? Dies will ich für Sie, aber auch für mich selbst darlegen. Welchen Beitrag zur Entwicklung sozialer Organisationen will ich mit IdeeQuadrat leisten? Dabei halte ich mich an die drei Schritte, die von Simon Sinek, hier in einem kurzen Video anschaulich dargestellt, beschrieben werden: Weiterlesen →

Brauchen wir Social Innovation Labs?

Innovation Labs

Wenn man sich mit Fragen der Innovationsfähigkeit von Organisationen befasst, stößt man unweigerlich auf Innovation Labs. Teilweise sind dies – insbesondere in produzierenden Unternehmen – F+E-Abteilungen, also Abteilungen, die für die Forschung und Entwicklung neuer Produkte zuständig sind. Teilweise sind dies auch sog. „Innovation Labs“ oder „Innovation Hubs„. Der kreativen Namensgebung sind da keine Grenzen gesetzt. Mit Blick auf soziale Organisationen, aber auch mit Blick auf die meisten Verbände der freien Wohlfahrtspflege findet man diese „Abteilungen“ nicht. Aber: Brauchen nicht auch soziale Organisationen entsprechende Abteilungen, Labs, Hubs?  Weiterlesen →