Schlagwort: zukunft

Werde zur eigenen Organisation, oder: Auf dem Weg zur Sozialwirtschaft 4.0

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#tl;dr: Der Beitrag nimmt „die Sozialwirtschaft“ in den Blick und geht der Frage nach, wie es gelingen kann, diese Branche auf das nächste Level, hin zu einer Sozialwirtschaft 4.0, zu heben. Dazu braucht es Organisationen, Verbände und Initiativen, da der Wandel von diesen ausgehen kann. Aber wer hört schon wirklich auf die eigene Organisation?


Wahrscheinlich kennst Du die Theory U von Otto Scharmer? Falls nicht kannst Du es einmal bei Ecosia nachschlagen, denn eine kurze Erläuterung dieses hoch spannenden Transformationsansatzes ist schwer, wenn nicht gar unmöglich, wenn Scharmer schon 10 Jahre daran arbeitet 😉 Also: Googlen bei Ecosia und dann weißt du dazu mehr.

System Change

Im Rahmen der Theory U hat Scharmer – das ist das eigentliche Thema – die Frage gestellt, wie es gelingt, die Transformation sozialer Systeme so zu gestalten, dass eine neue Ebene der Wahrnehmung im jeweiligen System erreicht werden kann. Hilfreich ist dazu dieses Bild:

Drölfzig Ideen für New Work

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Im Folgenden beginne ich damit, die mir bekannten Ideen für New Work stichpunktartig vorzustellen.

New Work fokussiere ich dabei auf die Gestaltung der Organisation hin zu zeitgemäßen, bedarfsgerechten Organisationen. Andere Lesarten dazu findest Du bspw. in meinem Beitrag „Was ist New Work“.

Der vorliegende Beitrag dient nicht dazu, der Weisheit letzter Schluss zu sein und alle Ideen in der Tiefe zu diskutieren oder alle angerissenen Vorgehensweisen minutiös auszuarbeiten. Der Beitrag ist auch nicht sortiert.

Damit mäandern die Ideen zwischen der Abschaffung von Hierarchien und Führungskräften und der Etablierung von Kickern und gratis Kaffee. Der Beitrag dient somit dazu, Ideen zu teilen. Der Beitrag dient außerdem dazu, weiterzudenken:

New Work, Nachhaltigkeit und grüne Politik

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Vielleicht haben Sie es mitbekommen: Ich habe in den letzten Wochen „Wahlkampf“ betrieben. Alleine die Wortwahl im Kontext der Politik ist mehr als bedenkenswert und die Betreuung der Social Media Plattformen in unserem Örtchen hat mir gezeigt, dass es dringend Schulungen für digitale Kompetenz, aber auch einfach für Anstand in der Kommunikation im Netz bedarf. Shitstorms im Kleinen, das hätte ich nicht gedacht. Der Beitrag mit den kontroversesten Diskussionen war der Wunsch für die muslimischen Mitbürger*innen für einen guten Ramadan. Teilweise unfassbar.

Im Nachgang der Wahl – ich wurde übrigens nicht gewählt und bin nicht ganz unglücklich, um meinen Fokus wieder stärker auf IdeeQuadrat richten zu können – hat dann Markus Väth einen lesenswerten Beitrag verfasst zur Frage, wie denn das Thema „New Work“ und übergreifend die Zukunft der Arbeit in den Programmen der verschiedenen Parteien berücksichtigt wurde. Kurzes Zitat:

„Grünen, Linke, AfD, CSU: Null komma null“

https://markusvaeth.com/blog/new-work-nicht-nur-fuer-angela-merkel-neuland/

New Work und Nachhaltigkeit muss in die Politik

Do, what’s needed, oder: Wir brauchen zeitgemäße Organisationen!

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Man nehme ein wenig agiles Management, mixe dies mit flachen oder am Besten gar keinen Hierarchien, gebe zwei bis drei Teelöffel New Work hinzu und verrühre das Ganze lange unter der Zugabe von Innovation so lange, bis eine zähe Buzzword-Brühe entsteht. Am Ende wird die ganze Soße garniert mit ausreichend Digitalisierung, damit einem die unter der süßen Oberfläche verborgene Organisationskröte auch schmeckt.

Wir haben euch gewarnt! Oder: Drei Thesen für die Zukunft sozialer Organisationen

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„Dürfen wir WhatsApp nutzen?“ „Und wie sieht es mit Facebook aus?“ „Und dann ist Facebook ja eigentlich schon veraltet, oder?“ Diese und ähnliche Fragen tauchen in der Zusammenarbeit mit sozialen Organisationen im Kontext der Digitalisierung immer wieder auf.

Manche eigentlich anders geplanten Veranstaltungen fokussieren plötzlich explizit auf diese Fragen, da die Geschäftsführer (meist Männer) diesen Fokus bewusst, meistens aber unbewusst durch ihre Auftaktworte legen. Vorab, damit ich nicht falsch verstanden werde:

Empowerment als zukunftsfähige Personalentwicklung für New Work

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Das Konzept „New Work“ lässt sich mindestens aus den drei Ebenen Gesellschaft, Organisation und Mensch betrachten. New Work, verstanden auf organisationaler Ebene als die sich durch die wesentlichen gesellschaftlichen Veränderungen – Digitalisierung, Globalisierung, Klimawandel etc. – ergebenden organisationalen Veränderungen, führt zu Flexibilisierungen, veränderten Organisationsstrukturen und einer Veränderung der Arbeitsbeziehungen. New Work auf individueller Ebene – so zumindest meine Hoffnung – führt zu Selbstständigkeit, Freiheit und der Teilhabe aller Menschen an der Gemeinschaft. New Work in diesem Sinne hat somit sehr viel mit Inklusion zu tun, ein spannendes, jedoch anderes Thema. Denn gleichzeitig kann ich das folgende Zitat voll unterstreichen:

„Die Menschen sind (…) so sozialisiert, dass sie in bestehenden Handlungsroutinen stecken bleiben. Sie erwarten, dass Führungskräfte für sie Entscheidungen treffen und meinen, dass funktionierendes unternehmerisches Handeln fixe Pläne und genaue Kontrolle braucht.“

Noch einmal kurz: Die Organisationen werden gezwungenermaßen flexibler. Das erfordert wiederum Menschen, die selbstbestimmt und selbst-bewusst denken und handeln können.

Aus der Welt gefallen? – Mein Review zum #SozialCamp 2018

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Bammmmm! Das – in etwa – ist mein erster Eindruck vom KSI, dem Ort des #SozialCamp 2018. Der Michaelsberg in Siegburg, eine aufgehobene Benediktiner-Abtei, umgebaut zu einem Prunkbau, modern, hell, das alte Kloster perfekt eingepasst in die moderne Architektur des Neubaus. Geschichtlich sicherlich hoch spannend und für mich weltlich überfordernd: Wo muss ich denn hin? Die Aufzugsnummerierung läuft von -5 bis 0.

Null ist oben.

Warum es so einfach ist, über die digitale Transformation sozialer Organisationen zu sprechen

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Ich komme zurück von einem Führungskräfteworkshop bei einem Träger der stationären Jugendhilfe. Thema des Workshops war – mal wieder – die Frage, wie sich die Organisation dem Thema „Digitalisierung“ widmen kann. Dieses „mal wieder“ könnte darauf hindeuten, dass ich es unrelevant fände, sich der digitalen Transformation zu widmen. Dem ist aber nicht so, ganz und gar nicht. Ich will damit nur darauf verweisen, dass sich viele Organisationen auf unterschiedlicher Ebene mit dem Thema befassen. Die digitale Transformation sozialer Organisationen wird inzwischen breit diskutiert und das ist großartig. Jedoch sehe ich, dass die eigentlichen Herausforderungen in der Beschäftigung mit der digitalen Transformation auf den ersten Blick gar nichts mit Digitalisierung zu tun haben.

Was meine ich damit genau?

Wie zweck-lose Lernräume für Innovation gelingen können

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Mein Tag und irgendwie auch mein Monat endet im Zug, auf der Rückfahrt von einem Workshop, den ich zum Thema „Erfolgreich Digitalstrategien entwickeln“ in Zusammenarbeit mit dem Walhalla Verlag angeboten habe. Der Workshop war – soweit ich das aus meiner Perspektive beurteilen kann – gut.

Jedenfalls sagen das die Rückmeldungen der Teilnehmer*innen, angekreuzt, auf dem Evaluationsbogen. Gleichzeitig bin ich nachdenklich, aus unterschiedlichen Gründen. Insbesondere denke ich über den „Lernraum“ nach, der sich erst kurz vor Ende des Workshops geöffnet hat.

Die Zukunft der Arbeit in Sozialen Organisationen: Es geht (nicht?) um mehr Menschlichkeit!

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Die Debatte zur Zukunft der Arbeit ist nett: Selbstbestimmung, Unternehmensdemokratie, sich selbst organisierende Teams, übergreifend mehr Sinnorientierung als Auswirkung sich verändernder Arbeitsbeziehungen uvm. Das klingt doch toll. All das sind  Themen, gegen die niemand etwas haben kann. Zusammenfassend könnte man doch festhalten, dass es bei der Beschäftigung mit der Zukunft der Arbeit ganz klar um mehr Menschlichkeit in unserer Arbeitswelt und – hier spezifisch – der „sozialen Arbeit“ (allein begrifflich schon ganz spannend) geht.

Oder?

Geht es wirklich um mehr Menschlichkeit?