Linksammlung 07/15

Beautiful People,

nehmt Euch nen Kaffee, lehnt Euch zurück…

Heute präsentiere ich Euch bereits die 7. Linksammlung. Und ich will vorab ganz ehrlich sein:

Ich bin gerade dabei, meine Master-Thesis zu strukturieren, einen Plan zu machen, diesen wieder umzuwerfen und neue Pläne zu machen. Mein Thema muss ich voraussichtlich im Februar abgeben, bis dahin ist also noch etwas Zeit, um neue Pläne zu machen. Auf der anderen Seite ist jedoch so gar keine Zeit, neben Familie, Arbeit, Studium und dem ganzen Rest…

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Es kann somit sein, dass ich in den kommenden Wochen und Monaten nicht mehr ganz so regelmäßig, wie Ihr es gewohnt seid, neue Artikel schreibe…

Aber: Schreiben werde ich 😉

Jetzt aber los…


Beginnen will ich mit einem Beitrag von Thomas Michl, dessen Blog ich immer gerne verfolge (insbesondere seine “Links der Woche”, die ich Euch ebenfalls empfehle):

Er befasst sich in dem Beitrag mit der Frage, ob Selbstorganisation und Partizipation als Teil einer agilen Kommunalverwaltung möglich sein kann. Spannend ist das für mich insofern, als dass Organisationen der Sozialwirtschaft immer auch einen Bezug zu ihren Kostenträgern, und das sind eben meist Verwaltungen, brauchen. Darüber hinaus ist “die Verwaltung” ja auch für uns aus dem “Sozialbereich” ein großer Arbeitgeber (bspw. Jugendämter). Meine persönliche Einschätzung dazu habe ich in einem Kommentar zu dem Beitrag geschrieben. Somit: Macht Euch selbst ein Bild. Eine schöne Zukunft wäre das:

https://tomsgedankenblog.wordpress.com/2015/10/14/gedankenblitz-selbstorganisation-und-partzipation-als-teil-einer-agilen-kommunalverwaltung/


Weiter geht es mit einem Beitrag von Holger Zimmermann, der die Frage aufwirft, wie gut der Begriff „Projektmanagement“ überhaupt noch zu dem passt, was in Unternehmen derzeit benötigt wird. Als Alternative schlägt er den Begriff der “Projektführung” vor: Der Projektführer wird “zum Dienstleister für gute Zusammenarbeit. Er versucht zwischen den verschiedenen Interessen der Beteiligten zu vermitteln, diese auszubalancieren. Seine Basisstrategie bedingt, dass er verhandelt und vereinbart. Das setzt wiederum voraus, dass er die Menschen sieht, die beteiligt sind, und deren Besonderheiten.”

Ja, das würde ich mir für so viele Projekte auch in unserem Bereich wünschen: dass nicht nur die Finanzierung im Kopf herumgetragen wird sondern auch die Menschen, die das Projekt “führen” und “durchführen” sollen, gesehen werden.

Hier der Beitrag:

http://blog.projektmensch.com/2015/07/09/projektfuehrung-anstatt-projektmanagement/


Erst vor kurzem habe ich den Blog “Büronymus” für mich entdeckt. Hier schreibt Lydia Krüger über “über das Arbeiten – damit verbringen die meisten von uns ja den Hauptteil unserer Lebenszeit.”

Einen konkreten Beitrag von ihr will ich Euch aber noch mitgeben, in dem 11 Dinge, die große Unternehmen mit der DDR gemein haben, aufgeführt werden. Dies sind: Es gibt einen Großen Vorsitzenden (1.). Dieser hat 2. alle Ideen. Es werden 3. potemkinsche Dörfer errichtet und 4. Fehler vertuscht. 5. gibt es natürlich harte Bestrafungen sowie 6. verkrustete Strukturen. 7. herrscht Bürokratie, die Spontaneität und Lebendigkeit unterdrückt, was wiederum zu 8. mangelnder Vielfalt. Es werden noch Brainwash (9.) sowie 10. Tabus sowie abschließend Geheimniskrämerei und Paranoia (11.) angeführt.

Kennt Ihr?

Besser Ihr lest aber noch mal das Original hier 😉

https://bueronymus.wordpress.com/2015/09/23/11-dinge-die-grosse-unternehmen-mit-der-ddr-gemein-haben/


Der nächste Beitrag, den ich Euch vorstellen will, entspringt wieder mal dem schönen Blog von Haufe. Diesmal geht es um Schattenorganisation. Was es damit auf sich hat? Vielleicht kennt ihr das selber: Es werden Anweisungen gegeben, wer was wann wo und wie zu machen hat. Und der Mitarbeiter macht einfach (an anderer Stelle, zu anderen Zeiten vielleicht) das weiter, was ihm wichtig ist. Er agiert sozusagen im Schatten: Wenn die Firmenpolizei nicht hinschaut, wird schön an dem weitergearbeitet, was für einen selbst Sinn macht. Macht Sinn, oder?

http://vision.haufe.de/blog/von-der-top-down-struktur-in-die-schattenorganisation/


Vielleicht habt Ihr es mitbekommen, vielleicht nicht. Falls nicht: Vom 05. bis 06. Oktober 2015 trafen sich 80 Mitarbeitende der Caritas in Frankfurt zur ersten Caritas-Digitalwerkstatt. Spannender als die “offiziellen” Ausführungen finde ich immer die Berichte der direkt Beteiligten. Und hier findet Ihr den Bericht von Sabine Depew, die zu dem Schluss kommt, dass die Onlinekultur sukzessive die gegenwärtige Organisationskultur ersetzen wird. “Mitarbeitende müssen befähigt werden und Führungskräfte müssen zu digitalen Leadern weitergebildet werden.” Hier ihr Beitrag:

https://zeitzuteilen.wordpress.com/2015/10/11/ueber-barcamps-digitalen-wandel-kulturellen-stillstand-caritasdigital/

Spannend in dem gleichen Zusammenhang ist noch die Serie “Caritas und der digitale Wandel” von Roland Knillmann: Schaut doch mal rein:

http://www.caritas-digital.de/serie-die-caritas-als-anwaeltin-im-digitalen-wandel/

Gibt es ähnliche Initiativen eigentlich auch von anderen großen Wohlfahrtsverbänden? Vielleicht kennt Ihr ja Projekte, Initiativen? Wenn ja: Immer her damit…


Einen wieder einmal großartigen Beitrag findet Ihr auf dem Blog von Hannes Treichl: Wie geht Ihr in Eurer Organisation mit neuen Mitarbeitern um? Da es ein kurzer Beitrag ist, schreibe ich auch nicht mehr dazu:

http://www.andersdenken.at/mitarbeiter-anpassung/


Abschließend möchte ich Euch noch den Blog von Lars Hahn und hierauf seine Rezension zum Buch “Web oder Stirb” empfehlen. Ganz kurz:

“Das Internet geht nie wieder weg. Die Digitalisierung aller Branchen und Unternehmen nimmt zukünftig gar noch zu. Wenn Sie geschäftlichen Erfolg haben möchten, sollten Sie sich schleunigst systematisch mit Ihrer Strategie für die digitale Welt befassen. Falls Sie das noch nicht getan haben. Und falls Sie es bereits getan haben, schadet es nichts, auf dem Laufenden zu bleiben.”

Das gilt übrigens auch für Soziale Organisationen, siehe oben 😉

http://systematischkaffeetrinken.de/2015/07/13/web-oder-stirb-digitale-strategie-fuer-geschaeftlichen-erfolg-rezension/


P.S.: Falls Ihr mehr über meine Gedanken zur Entwicklung der Arbeit in Organisationen der Sozialwirtschaft erfahren wollt, tragt doch einfach Eure E-Mailadresse oben ein.

Ihr bekommt jeden neuen Artikel umgehend in Euer Postfach.

Oder Ihr schaut mal auf Facebook vorbei! Über ein “like” freu ich mich (und ein paar hoffentlich spannende Links gibt’s dazu)…

6 Kommentare » Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Warum ist zukunftsfähige Organisationsgestaltung gerade für Soziale Organisationen so wichtig? |

  2. Vielen Dank für die Blumen 😉 schreibe auf jeden Fall. Aber vielleicht nicht mehr ganz so regelmäßig… Mal schauen… Zunächst brauche ich aber nen Thema… Wenn das mal steht, geht es weiter…

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