Schlagwort: New Work

Empowerment als zukunftsfähige Personalentwicklung für New Work

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Das Konzept „New Work“ lässt sich mindestens aus den drei Ebenen Gesellschaft, Organisation und Mensch betrachten. New Work, verstanden auf organisationaler Ebene als die sich durch die wesentlichen gesellschaftlichen Veränderungen – Digitalisierung, Globalisierung, Klimawandel etc. – ergebenden organisationalen Veränderungen, führt zu Flexibilisierungen, veränderten Organisationsstrukturen und einer Veränderung der Arbeitsbeziehungen. New Work auf individueller Ebene – so zumindest meine Hoffnung – führt zu Selbstständigkeit, Freiheit und der Teilhabe aller Menschen an der Gemeinschaft. New Work in diesem Sinne hat somit sehr viel mit Inklusion zu tun, ein spannendes, jedoch anderes Thema. Denn gleichzeitig kann ich das folgende Zitat voll unterstreichen:

„Die Menschen sind (…) so sozialisiert, dass sie in bestehenden Handlungsroutinen stecken bleiben. Sie erwarten, dass Führungskräfte für sie Entscheidungen treffen und meinen, dass funktionierendes unternehmerisches Handeln fixe Pläne und genaue Kontrolle braucht.“

Noch einmal kurz: Die Organisationen werden gezwungenermaßen flexibler. Das erfordert wiederum Menschen, die selbstbestimmt und selbst-bewusst denken und handeln können.

Warum Selbstorganisation gerade in der Arbeit mit Menschen mit Behinderung funktioniert

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„Das mit dieser Selbstorganisation ist ja schön und gut, und ich selbst würde auf jeden Fall gerne so arbeiten! Aber bei uns arbeiten Menschen, die keine Verantwortung übernehmen wollen! Und dann arbeiten hier noch Menschen, die das gar nicht können! Selbstorganisation für Menschen mit Behinderung? Das kann doch gar nicht funktionieren!“

So oder ähnlich laufen Gespräche zum Thema „neue Arbeit“ meist ab:

Irgendwann kommt das Gespräch auf die in der Organisation „vorhandenen Mitarbeiter*innen“, die „keine Verantwortung“ für sich oder ihre Entscheidungen übernehmen wollen – das sind die Menschen, die ihre Erfüllung lieber im Kaninchenzuchtverein suchen! Sie wollen einfach nicht, und das wäre zu akzeptieren!

Hinzu kommen Menschen, die – das darf man nicht zu laut sagen – die mit der Selbstorganisation einhergehenden Anforderungen nicht bewältigen können. Menschen mit Beeinträchtigungen, die in der eigenen Organisation arbeiten, zugespitzt noch in sog. Inklusionsbetrieben arbeitende Menschen mit unterschiedlichsten Behinderungen, die so halt  einfach nicht arbeiten können. Punkt!

Fertig, Diskussion vorbei!

P hoch K gleich I, oder: Auf geht’s zur #NSWLE2019

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Juhu! Jetzt ist er durchgeknallt, der Epe! Oder? Na, ein wenig sicherlich, aber das ist genetisch. Ihr könnt hier einen kleinen Rückblick auf meine letzten Tage und Veranstaltungen, auf denen ich zu Gast sein durfte, lesen. Wichtiger ist aber ein kleiner Ausblick auf eine neue Idee für 2019.

Zu den Veranstaltungen gehörten das Forum Innovation, das vor ein paar Tagen vom Deutschen Caritasverband zusammen mit der Fortbildungsakademie der Caritas im Kreativpark Lokhalle in Freiburg stattfand, genauso wie der #SocialTalk2018, der vom „Institut für Zukunftsfragen der Gesundheits- und Sozialwirtschaft“ an der EH Darmstadt durchgeführt wurde (hier durfte ich Jos de Blok von Buurtzorg kennenlernen).

Es gehört eine Veranstaltung zum Thema Personalentwicklung bei der DHBW ebenso dazu wie die Jahreshauptversammlung des Paritätischen Wohlfahrtsverbands Baden-Württemberg. Last but not least zu erwähnen ist eine Veranstaltung des Diözesan-Caritasverbands Aachen.

Ich war bei den genannten Veranstaltungen eingeladen, Vorträge und Workshops zu den Themen New Work und Innovation, digitale Transformation und deren Verbindung zur Innovationsfähigkeit sozialer Organisationen, Organisationsentwicklung und Personalentwicklung in Zeiten des Fachkräftemangels zu halten.

Wie zweck-lose Lernräume für Innovation gelingen können

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Mein Tag und irgendwie auch mein Monat endet im Zug, auf der Rückfahrt von einem Workshop, den ich zum Thema „Erfolgreich Digitalstrategien entwickeln“ in Zusammenarbeit mit dem Walhalla Verlag angeboten habe. Der Workshop war – soweit ich das aus meiner Perspektive beurteilen kann – gut.

Jedenfalls sagen das die Rückmeldungen der Teilnehmer*innen, angekreuzt, auf dem Evaluationsbogen. Gleichzeitig bin ich nachdenklich, aus unterschiedlichen Gründen. Insbesondere denke ich über den „Lernraum“ nach, der sich erst kurz vor Ende des Workshops geöffnet hat.

Die Zukunft der Arbeit in Sozialen Organisationen: Es geht (nicht?) um mehr Menschlichkeit!

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Die Debatte zur Zukunft der Arbeit ist nett: Selbstbestimmung, Unternehmensdemokratie, sich selbst organisierende Teams, übergreifend mehr Sinnorientierung als Auswirkung sich verändernder Arbeitsbeziehungen uvm. Das klingt doch toll. All das sind  Themen, gegen die niemand etwas haben kann. Zusammenfassend könnte man doch festhalten, dass es bei der Beschäftigung mit der Zukunft der Arbeit ganz klar um mehr Menschlichkeit in unserer Arbeitswelt und – hier spezifisch – der „sozialen Arbeit“ (allein begrifflich schon ganz spannend) geht.

Oder?

Geht es wirklich um mehr Menschlichkeit?

Frage der Woche zur Zukunft sozialer Organisationen

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Wie? Wann? Und Wo? – Die Götter bleiben stumm! Du halte dich ans Weil und frage nicht: Warum?

Sagt der Goethe! Ich bin mir jedoch unsicher, ob er das so ernst gemeint hat. Mir zumindest geht es so, dass mich das „Warum“ hinter vielen Dingen zunehmend beschäftigt.

Mein New Work – Reset Review 1/2

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Ich habe im Januar den Beitrag „Reset – IdeeQuadrat 2018“ veröffentlicht. Hintergrund dieses Beitrags war die Frage, wie sich IdeeQuadrat entwickelt bzw. wie ich mich mit IdeeQuadrat entwickeln werde. Angedacht war, IdeeQuadrat weg vom reinen Blog hin zur Dienstleistungsorganisation, von mir aus Consulting, für soziale Organisationen zu entwickeln. Ich habe das Warum, das Wie und das Was von dem beschrieben, was ich tun will – mein New Work, sozusagen.

Und ich will hier darlegen, wie es mir nach dem ersten halben Jahr in „meinem New Work“ ergangen ist. Dazu werde ich darauf eingehen, was „mein New Work“ in diesem Kontext bedeutet, wie sich meine Absichten aus dem Reset entwickelt haben und wo ich die größten Herausforderungen, aber auch Möglichkeiten sehe, wie es in Zukunft weitergehen kann. Der Beitrag ist damit recht persönlich, liefert aber vielleicht Anreize für den ein oder anderen, wie Wege aussehen können… 

Sechs Thesen zur Zukunft sozialer Organisationen

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Mit diesem Beitrag versuche ich, einige Aspekte aus meiner Beschäftigung mit der Zukunft sozialer Organisationen zusammenzufassen. Vorab: Die Thesen zur Zukunft sozialer Organisationen sind kein Rezept, was Sie ändern müssen. Die Thesen sind vielmehr eine Art übergreifende Anregung, um weiter, neu und anders zu denken und darüber Impulse zu setzen, welcher Entwicklungen es bedarf, um soziale Organisationen zukunftsfähig zu gestalten.

Ich bin gespannt auf Ihre Reaktion und freue mich auf den Austausch – hier im Blog oder wo auch immer.

New Work IV – Risiken und Herausforderungen für soziale Organisationen

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Der Wandel der Arbeitswelt gewinnt für soziale Organisationen zunehmend an Bedeutung. In meiner Serie zu New Work in sozialen Organisationen habe ich bislang eine Definition versucht, habe über die Notwendigkeit der Auseinandersetzung mit New Work geschrieben und einige Impulse zur Umsetzung neuer Arbeitsformen innerhalb sozialer Organisationen gegeben, die aufgrund der Komplexität der Veränderung sozialer Systeme sicherlich nicht als abschließend zu bezeichnen sind. Offen ist, welche Risiken und Herausforderungen, welche Hindernisse auf dem Weg zu New Work (hier ein toller Podcast mit gleichem Titel, übrigens) ergeben. Dies soll hier erfolgen.

Ohne oben geht es nicht, oder: Wie geht New Work?

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Nach den ersten beiden Beiträgen zu einer Definition von New Work und der Fragestellung, warum New Work auch und gerade für soziale Organisationen wichtig ist, steht in Teil III die Frage im Vordergrund, wie denn konkret erste Schritte für soziale Organisationen, wie denn „New Social Work“ konkret aussehen kann: Wie geht New Work?

Der Einstieg erfolgt über die Grundhaltung der Führungskräfte der Organisation. Daran anschließend werden Methoden, Handlungsrahmen und Maßnahmen skizziert, wenn man im Kontext von New Work überhaupt von „Maßnahmen“ sprechen kann.